Haarpflege im Winter: Die besten Tipps für schönes Haar

Der Winter mit seinen kalten Temperaturen und starken Windböen ist eine wahre Herausforderung für unser Haar. Auch wenn in dieser Jahreszeit die Sonneneinstrahlung auf das Haar abnimmt, gibt es einige Dinge wie Kälte, Heizungsluft und Mützen, die den Haaren schaden. Damit du von trockenem Haar und Spliss verschont bleibst, haben wir in diesem Blogbeitrag die besten Tipps für deine Haarpflege im Winter.

Warum braucht mein Haar im Winter eine andere Pflege?

Glücklicherweise werden wir in Deutschland von einem langen und harten Winter verschont, aber dein Haar benötigt in dieser Zeit trotzdem eine besondere Pflege. Denn Kälte, Nässe, Heizungsluft und dicke Klamotten strapazieren es enorm. Du bewegst dich im Winter ständig zwischen kalten, nassen Temperaturen im Freien und warmen, trockenenen Temperaturen in Innenräumen hin und her. Deine Haare sind also starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, die zu Trockenheit und sonstigen Schäden führen können. Auch die statische Aufladung kann zum Problem werden.

Tägliches Styling erhöht die Austrocknungsgefahr, da Hitze und chemische Stylingprodukte dem Haar zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Doch damit noch nicht genug. Mützen, dicke Schals und Kapuzen sorgen für eine Reibung, durch die die Spitzen deiner Haare leicht brüchig werden. Somit erhöht sich auch das Risiko für Spliss. Außerdem schwitzt deine Kopfhaut unter dicken Mützen mehr und dein Haar wird schneller fettig und strähnig.

Auch der Wachstumszyklus deiner Haare verändert sich im Winter und sie wachsen langsamer als noch in den Sommermonaten. Aber keine Panik, mit der richtigen Haarpflege kannst du all dem entgegenwirken und deine Haare werden auch in der kalten Jahreszeit nicht ihren Glanz verlieren.

6 Tipps für gesundes und schönes Haar im Winter

Hier kommen unsere besten Tipps deine Haarpflege-Routine:

Tipp 1: Haare im Winter seltener waschen

Verzichte im Winter auf häufiges Haarewaschen, da deine Haare sonst noch mehr austrocknen könnten. Durch das Nachfetten entsteht eine natürliche Schutzschicht zwischen Kopfhaut und Haar.

Tipp 2: Niemals mit nassem Haar rausgehen

Wer mit nassem Haar in die kalte Winterluft geht, riskiert die Gesundheit seiner Haare. Das nasse Haar kann in der Kälte gefrieren und im schlimmsten Falle sogar abbrechen. Auch Spliss kann so viel schneller entstehen. Da hilft auch keine dicke Wollmütze mehr!

Tipp 3: Kopfhaut intensiv pflegen

Die Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut arbeiten ab einer Temperatur von ca. acht Grad lediglich mit halber Kraft. Die Folge davon können Trockenheit, Juckreiz und Schuppen sein. Auch das Haarwachstum kann gemindert werden. Ein sanftes Kopfhautpeeling, das einmal wöchentlich angewendet wird, kann dem entgegenwirken. Außerdem kannst du deine Kopfhaut auch hin und wieder mit einer sanften Massage verwöhnen.

Tipp 4: Haaröle als Teil deiner Haarpflege-Routine

Natürliche Haaröle, wie zum Beispiel Arganöl, können wahre Wunder bewirken, wenn die Haarspitzen stumpf und splissig aussehen. Du solltest also besonders im Winter pflegende Öle in deine Haarpflege einbauen und so trockenem Haar vorbeugen. Außerdem hilft die regelmäßige Anwendung von Haarölen gegen aufgeladene Haare, da sie diese beschweren. Somit stehen dir deine Haare also nicht mehr buchstäblich zu Berge, wenn du deine Mütze abnimmst.

Tipp 5: Bleibe bei einem Shampoo

Wenn du in den Wintermonaten bei einem Produkt bleibst und nicht ständig wechselst, kann sich dein Haar an das Produkt gewöhnen und muss nicht viel Kraft aufwenden um es aufzunehmen. So wird dein Haar sanft gereinigt und mild gepflegt.

Bei der Wahl des Shampoos solltest du natürlich auch auf die richtigen Inhaltsstoffe achten. Du solltest auf Inhaltsstoffe wie Silikone, Sulfate und Parabene verzichten, da diese dein Haar austrocknen können. Wir empfehlen dir zum Beispiel die Produkte von Maria Nila.

Tipp 6: Die richtige Mütze

Wir haben vorher schon gelernt, dass eine Mütze deinen Haaren schaden kann. Trotzdem solltest du im Winter natürlich nicht auf eine warme Kopfbedeckung verzichten. Wir empfehlen dir Mützen aus Naturmaterialien wie Schurwolle, Bio-Baumwolle oder Merinowolle, die im Gegensatz zu Mützen aus synthetischen Materialien, nicht zu einer übermäßigen Talgbildung führen.

Tipp 7: Regelmäßig Spitzen schneiden lassen

Du solltest dir alle drei Monate einen Termin in deinem Salon machen, um deine Spitzen schneiden zu lassen. Starte damit am besten im Dezember und lass anschließend Ende Februar wieder einen Profi ran, um die Spuren des Winters aus deinen Haaren zu zaubern.

Arganöl für die Haare: Wirkung und Anwendung

Arganöl hat viele wertvolle Inhaltsstoffe und kann als wahres Wundermittel für Haut und Haare bezeichnet werden. Die enthaltenen Fettsäuren und Antioxidantien sollen Haut und Haare zuverlässig pflegen und sind deshalb in der Gesundheitsvorsorge und Schönheitspflege sehr beliebt. Wir erzählen dir heute alles über die Anwendung und Wirkung von Arganöl.

Was ist Arganöl?

Arganöl wird auch als flüssiges Gold Marokkos bezeichnet und stammt aus den Früchten des Arganbaumes. Es ist also ein natürlicher Inhaltsstoff, der in erster Linie für die Haarpflege genutzt wird. Das Öl besitzt feuchtigkeitsspendende und glanzgebende Eigenschaften und ist somit das perfekte Mittel für strapaziertes Haar.

Warum ist Arganöl gut für die Haare?

Dein Haar enthält Fett in seinen Fasern, damit es flexibel und stark bleibt. Durch äußere Faktoren wie Wettereinflüsse, Hitzestyling und Colorieren geht dieses Fett mit der Zeit verloren. Das Arganöl kann deinem Haar Geschmeidigkeit geben und die verlorenen Fette so wieder aufbauen. Es fügt dem Haar Feuchtigkeit hinzu und schließt dieses im Haar ein. Besonders trockenes Haar saugt die Inhaltsstoffe des Öls förmlich auf, da die Feuchtigkeit die Lücken in der Haarstruktur schließt. Zudem kräftigt das enthaltene Vitamin E das Haar und die Haarwurzeln und hilft dabei, Haarausfall und Haarbruch vorzubeugen. Arganöl hat auch eine antibakterielle Wirkung auf die Kopfhaut, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirkt.

Wie wendet man Arganöl an?

Für die Anwendung des kleinen Wundermittels gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: entweder im nassen oder im trockenen Haar. Beachte jedoch, dass dein Haar eher feucht als nass sein sollte.

Schritt 1: Gebe etwas Arganöl (1-2 Pumpstöße) in deine Hände und reibe diese aneinander, um das Öl ein wenig aufzuwärmen. Dadurch lässt es sich leichter verteilen.

Schritt 2: Verteile das Öl gleichmäßig in die Längen und Spitzen deines Haars und massiere es von oben nach unten ein. Achte darauf, dass du das Öl nicht direkt auf die Haarwurzel gibst, da dein Haaransatz sonst schnell fettig aussehen kann.

Schritt 3: Das Öl muss nicht ausgewaschen werden. Du kannst es wie gewohnt stylen.

Unser Tipp: Wenn du unter juckender Kopfhaut und/oder Schuppen leidest, lass das Arganöl als Haarmaske über Nacht einwirken. Wickle dazu am besten ein Handtuch um die Haare und wasche sie am nächsten Morgen gründlich aus.

Die Rettung gegen Gelbstich: Silbershampoo richtig anwenden

Silbershampoo ist ein Must-have im Pflege-Repertoire einer jeden Blondine. Und das nicht ohne Grund! Denn Silbershampoo bekämpft den Gelbstich im Haar und kann einen kühlen Blondton erzeugen. Doch wie verwendet man das Produkt richtig und was gibt es dabei zu beachten? Hier erfährst du alles rund um die Wirkung und Anwendung von Silbershampoo.

Wie wirkt Silbershampoo?

Ursprünglich wurde Silbershampoo entwickelt, um einen Gelbstich in natürlich grauem Haar zu neutralisieren. Doch wenig später, haben auch Blondinen das Produkt für sich entdeckt. Das Konzept des Silbershampoos basiert auf der klassischen Farbenlehre, die besagt, dass sich bestimmte Farbtöne aufheben. Es enthält blau-violette Pigmente, die gelblichen und orangen Untertönen entgegenwirken und die Haarfarbe schön kühl wirken lassen.

Je nach Haarfarbe und Einwirkzeit, glänzen deine Haare nach der Anwendung mit einem aschig-silbrigem Effekt. Dafür sollten deine Haare allerdings Mittel- bis Hellblond sein, da Silbershampoo auf braunem Haar keine Wirkung hat.

Wie wende ich Silbershampoo an?

Grundsätzlich kannst du Silbershampoo wie ein herkömmliches Shampoo benutzen. Eine kleine Menge des Shampoos in das feuchte Haar geben und gut in die Längen und den Ansatz einmassieren. Je nach gewünschtem Ergebnis, sollte das Silbershampoo für zwei bis fünf Minuten einwirken und anschließend gründlich ausgespült werden. Nur so kann das Produkt optimal wirken und den gelben Schleier entfernen.

Unser Tipp: Einweghandschuhe anziehen, da die Hände sonst lila gefärbt werden können.

Wer die Einwirkzeit von fünf Minuten überschreitet, kann zum Beispiel den Haarfarben Trend “Granny-Look” mit silber-grauem Haar kreieren. Da Silbershampoos das Haar etwas austrocknen können, empfehlen wir nach der Anwendung immer eine nährende Haarpflege, wie beispielsweise eine Haarkur oder einen feuchtigkeitsspendenden Conditioner zu verwenden.

Wie oft sollte ich Silbershampoo verwenden?

Und genau hier passiert der häufigste Fehler. Ein Silbershampoo sollte niemals das normale Shampoo ersetzen, da es die Haare bei regelmäßiger Anwendung austrocknen und zu violett wirken lassen kann. Wenn zu viel Gelb aus dem blonden Haar entfernt wird, kann dasHaar außerdem dunkler ausfallen. Und das möchte sicherlich keine Blondine! Aus diesem Grund sollte ein Silbershampoo nur ein- bis zweimal pro Woche verwendet werden.

Ist Silbershampoo schädlich für meine Haare?

Silbershampoo weist dieselben Inhaltsstoffe wie andere Shampoos auf und enthält zusätzlich noch andere ungefährliche Farbstoffe, die nur an der äußeren Schicht der Haar haften und somit nicht in die Haarstruktur eingreifen. Silbershampoo ist grundsätzlich also nicht schädlich für die Haare. Du solltest allerdings darauf achten, dass du das blau-violette Produkt nicht bei jeder Haarwäsche anwendest, sondern abwechselnd mit einem anderen Shampoo verwendest. Ansonsten können die Haare von dem Silbershampoo austrocknen.